Sonntag, 18. Dezember 2011

Die Geschichte einer Familie

Wenn Vergangenheit Geschichte ist - Eine Familiengeschichte, eingebettet in die Geschehnisse des 20. Jahrhunderts

Die überarbeitete Fassung als e-book im neuen Gewand




Der Klappentext

Hanna Elisa fliegt gemeinsam mit ihrem Mann in den Mittleren Osten, um ihre Tochter und das neugeborene Enkelkind zu besuchen. Auf dem langen Flug führen die Gedanken sie in eine Zeit, die sie nur aus Erzählungen ihres Vaters und ihres Großvaters kennt, verfangen sich in den unruhigen Zeiten ihres eigenen Beginns.
Es begann alles auf einer Hochzeit, als die fröhliche Lilli dem Marinesoldaten Hardy begegnete, der einst ausgesandt wurde die Welt zu erobern. Der ehemalige U-Boot Funker Hardy, Sohn eines Bergarbeiters oft nur knapp dem Tod auf den Weltmeeren entronnen und Lilli, ein unbekümmertes rheinisches Mädchen, planten voller Zuversicht ihre gemeinsame Zukunft. Tatkraft und Ideenreichtum, Optimismus und Humor prägten ihre Taten, die sie auch die schwierigsten Zeiten überstehen lässt. Hanna Elisa erlebte zwei Welten. Da war Lillis Familie, angeführt von Jakob, dessen hohes Ansehen im Dorf ihn zum Berater der Unsicheren machte. Von ihm lernte Hanna Elisa schon früh, sich einzumischen und die streng katholische Großmutter, die dem Kind nicht erlaubte am Morgen vor dem Beten zu singen. Im Ruhrgebiet lebten Hardys Eltern, unpolitisch und nicht nur zu Jakobs Entsetzen waren sie einst Befürworter Hitlers Politik. Erst als die Auswirkung des Krieges auch ihre Familie erreichte entstanden Zweifel.  Hier erlebte Hanna Elisa Urlaubstage ohne Fesseln, Zusammentreffen der Nachbarschaft auf der Bank unter dem Fliederbaum, gemeinsames Musizieren, Toleranz  -  aber auch das Auseinandergehen der langjährigen Gemeinschaften, als der Fernseher seinen Siegeszug antrat. 

Leseprobe



Beim Entladen des ersten mit Proviant bestückten Lkws war Hardy einem älteren Gefangenen zugeteilt worden, der ihn fragend angesehen hatte,
„Bist du nicht der zukünftige Schwiegersohn vom Königsfelds Jakob?“
Überrascht hatte Hardy seine Arbeit unterbrochen und erfahren, Heinz war der Bäcker,  bei der Lillis Familie schon immer das Brot kaufte und an Kirmes und bei Familienfeiern den von Sophia vorbereiteten Prummekuche und Appeltaat in seinem Backofen backte, weil ihr eigener Herd dem Ansturm der Gäste nicht gewachsen war.
 "Ist das ein Zufall, dass wir hier zusammen treffen?"
Verständnisvoll nickte Hardy zu den Klagen des Majors, dachte an Heinz und fragte, ob er seine Küche einem Bäcker anvertrauen würde?
„Warum nicht? Ein Bäcker weiß mit Feuer, Mehl, Eiern und Zucker umzugehen und was kann er falsch machen? Ungenießbarer kann das Essen nicht mehr werden!“
  Kurz entschlossen beförderte er den Kriegsgefangenen Heinz Klusen zu seinem persönlichen Koch und der Major sollte seine Entscheidung nicht bereuen. Heinz kochte fabelhaft und die Freude, die er als Bäcker empfand, wenn er Neues ausprobierte, ließ ihn auch als Koch Experimente wagen und seine Kochkünste steigerten sich von Woche zu Woche.
  Der einst in geheimen Kommandosachen des Großadmirals Dönitz eingeweihte Funker Hardy bekam feierlich die Verantwortung für des Majors liebstes Spielzeug, das Motorboot, übertragen und wurde gleichzeitig zum technischen Betreuer und „Mädchen für alles“ ernannt.
  Kaum mit seiner neuen Aufgabe betraut, lief Hardy aufgeregt durch das Haus und alle Nebengebäude, besah sich Heizung und Wasserrohre, begutachtete Dachrinnen und Regenauffangbecken, bestaunte die riesige Waschküche, bewunderte die geschmackvoll ausgestatteten Bäder und kam am Ende seines Rundgangs zu dem Schluss,
„Hier habe ich nicht viel Arbeit. Alles ist tipptopp gepflegt“.
  Beruhigt lenkte er seine Schritte zur Küche. Die ihm anvertraute Aufgabe würde er meistern. Die Küchentür war geöffnet und schon von weitem sah Hardy inmitten der Küche Heinz stehen, der versonnen in die offen stehenden Schränke starrte.
„Hier fehlt Vielerlei. Wenn ich dem Major etwas Ordentliches auf den Tisch bringen soll, brauche ich noch einiges an Zutaten!“
und diktierte Hardy eine lange Liste zu besorgender Lebensmittel und Gewürze. Zwei Stufen auf einmal nehmend rannte Hardy die Treppe hinauf, die in das Büro des Majors führte und legte ihm die lange Wunschliste vor. Der Major warf einen kurzen Blick auf das Papier und entließ Hardy in den Feierabend,
„Das werden sie Morgen alles besorgen. Ein LKW mit Fahrer steht ihnen um sechs Uhr zur Verfügung!“
Wieder in der Küche klopften sich die beiden frisch rekrutierten gegenseitig auf die Schulter,
„Haben wir ein Dusel. Hier könne wir es aushalten!“
und saßen am nächsten Tag pünktlich im Führerhaus eines LKWs, wurden zu den verstreut liegenden Versorgungslagern gefahren und erhielten alle die Dinge, die Heinz brauchte, um seine Kochkünste entfalten zu können.
Auf der Rückfahrt riss der Fahrer die beiden aus ihren Träumen,
„Die nächste Fahrt macht ihr alleine. Merkt euch den Weg.“
  Erstaunt sahen die Gefangenen sich an. Das konnte doch nicht wahr sein? Bei der ersten Straßenecke würde man sie anhalten und ehe sie sich versahen wären sie zum zweiten Mal gefangen genommen, hoffentlich von derselben Einheit.  Was sollten sie dazu sagen? Sie zuckten mit den Schultern. Auch für dieses sich anbahnende Hindernis fänden sie eine Möglichkeit, es zu umgehen. Erst einmal müssten sie den heutigen Tag hinter sich bringen und Hardy bat Heinz auf den Weg zu achten,
„Ich habe keinen Orientierungssinn, kann mir keinen Weg merken. Ohne Hilfe verfahre ich mich ständig“.
„Wenn das unser einziges Problem bleibt. Habe bisher noch alles  gefunden.“
und zum ersten Mal gewahrten sie die Sonne, die sie schon seit Tagen auf ihrem ungewöhnlichen Weg, Wärme und Helligkeit ausstrahlend, begleitete. 
  Am nächsten Abend standen beide in der Küche, die gelassen Heinz erstem Kochversuch Stand gehalten hatte und aufgeräumt im neuen Glanz erstrahlte, erfreut die Düfte erwartend, die demnächst bis in ihren letzten Winkel dringen würden. Zum Ausklang des Tages würden Heinz und Hardy sich in Zukunft regelmäßig am Küchentisch zusammensetzen, um die neuesten Ereignisse zu besprechen.
  Jetzt betrachteten sie sich grinsend, warfen sich in die Brust und bestaunten gegenseitig ihre neue Garderobe.
„Wie gut dass wir uns gestern keine Gedanken über unsere öffentlichen Auftritte gemacht haben“.
„Ich hätte niemals geglaubt, dass der Major zu so unkonventionellen Mitteln greift, und uns so viel Bewegungsfreiheit einräumt“.
„Und so schnell! Er kennt uns doch erst ein paar Stunden und weiß nicht, ob wir seinen Anforderungen genügen oder uns bei passender Gelegenheit still und leise aus dem Staub machen werden“.
„Ist irgendwann schon einmal jemand so schnell zum Feind übergewechselt wie wir?“
Hardy sah an sich herunter.
„Es ist eigenartiges Gefühl in der Uniform des Feindes zu stecken. Irre, wenn man bedenkt, dass wir uns in unserem eigenen Land ohne diese Verkleidung nicht frei bewegen können, in der Uniform uns sogar in der Freizeit alle Türen offen stehen“. 
Heinz zupfte fröhlich an seiner Armbinde herum, auf der die Zugehörigkeit zu „ihrem“ schottischen Bataillon vermerkt war,
„Uns geht es gut! Jetzt kann uns nicht mehr viel passieren!“
und lachte, als er an Hardys Gesichtsausdruck dachte, als der Major befahl, den beiden Neuzugängen eine Uniform seines Heeres anzupassen.
  Die Ausfahrten schweißten Heinz und Hardy zusammen. Sie verstanden sich gut und wussten aus ihrer Situation das Beste zu machen. Bei jeder Fahrt lernten sie neue Menschen kennen, knüpften wertvolle Kontakte für ihren zukünftigen Tauschhandel, weihten den anderen in ihre Gedanken und Erkenntnisse ein, versorgten sich mit Lebensmitteln und anderen Bedarfsgütern, derer sie habhaft werden konnten.
  Hardys Unterkunft befand sich im obersten Geschoss der Villa, direkt unter dem Dach. Seine Verpflichtungen erlaubten ihm sich in allen Räumen ungehindert zu bewegen und mit der ihm angeborenen Zurückhaltung bewegte er sich leise und unauffällig. Schon nach wenigen Tagen hatten sich alle 









10.09.2009 Gedanken nach dem Lesen des Romans "Vom Schneckentöter und anderem Wahnsinn",


der aus der Zeit berichtet, als die Menschen den Frieden bekamen, den Aufbau unseres Landes voran trieben und das Miteinander selbstverständlich war - inspiriert durch die in diesem politischen Familienroman geschilderten Vorkommnisse, die erschreckenden Nachrichten aus Afghanistan hörte und wie unsere Politiker damit umgehen.
Ins unreine geschrieben,
das Volk an sich ist überflüssig. Es wird gebraucht um zu wählen, zu konsumieren und Kinder zu gebären, die man als Soldat in den Krieg ziehen lassen kann, um das Ansehen der Oberen zu verbessern.
Nicht gern gesehen wird ein Volk mit eigener Meinung, deshalb wird es vor den Fernseher gesetzt und über Bildung geredet, aber nichts getan, und das seit 1982.
Nach Gründung der BRD verkündete Adenauer, Nie wieder wird ein deutscher Soldat feindlichen Boden betreten. Die Bundeswehr hat er schnell mit Unterstützung der westlichen Alliierten aufgebaut, als Bollwerk gegen den Kommunismus.
Dank Merkel betreten unsere Soldaten auch wieder feindlichen Boden, während sie im Trockenen sitzt, umgeben von Schneider, Frisör und Kosmetiker.
Wen kümmert das hungernde ausgeblutete somalische Volk. Wenn aber westliche Luxusjachten, Traumschiffe auf Traumreisen, Ölfrachter der Saudis in Gefahr sind, dann werden weder Mühe noch Kosten gescheut, und unsere Soldaten müssen mit ihrem Einsatz das Missmanagement aller kapitalistischen Staaten „gerade biegen“.
Schien der Einsatz unserer Soldaten in Afghanistan zu Beginn sinnvoll, so ist das, seit Merkel auf Bushs Anweisung Aufklärungsflieger über das Land kreisen lässt hinfällig.
Wurde das Volk dazu gefragt?
In Staatsbürgerkunde, erste Stunde, lernte ich einst, das Volk ist der Staat. Da haben unsere heutigen Machthaber sicher den Unterricht geschwänzt.
Bedenklich, wenn so viele um Frieden und Gerechtigkeit bemühte populäre Persönlichkeiten wie Rabin, Nasser, JFK, Martin Luther King, John Lennon, Herhaus umgebracht werden. Wo kommen die Verrückten, die das Gute nicht wollen, bereit sind zur Waffe zu greifen, immer zu (un)passender) Zeit her.
Mit Nasser und auch mit Rabin wären die Palästinenser und Israelis mit Sicherheit ein gutes Stück weiter. Aber wer war daran interessiert?
Da werden immer wieder Konferenzen einberufen und beschlossen, diese oder jene Tretmine nicht mehr zu nutzen. Warum verbieten die westlichen Staaten nicht grundsätzlich die Produktion aller Tretminen. Beim Hanfanbau funktioniert das doch auch. Aber
Keine Tretminenproduktion = Verlust von Arbeitsplätzen
Steuerausfall
Keine westlichen Experten werden gebraucht, nach der Befriedung die Tretminen zu entschärfen = siehe oben
Keine Prothesenherstellung= siehe oben
Keine Medizinische Versorgung, Medikamente etc = siehe oben
Es werden keine Menschen gebraucht, die bereit sind in die Krisengebiete zu gehen um zu helfen. Das heißt sie würden im Land bleiben, hier sich sozial engagieren. Diese Leute kann unsere Obrigkeiten nur gebrauchen, wenn sie sich in deren Taten sonnen können, aber nicht im eigenen Land, denn sie werden sich nicht damit zufrieden geben, ihre Zeit vor dem Fernseher zu verbringen.

Israel und Palästina ist ein Thema, das verfolgt mich schon seit Ende der sechziger Jahre. Meine Tochter war gerade geboren, da beschlossen die Araber, Israel in wenigen Tagen „platt“ zu machen. Das ging schief und die Geschichte ist bekannt. Mit meinem Baby im Arm dachte ich immer wieder an die armen Israelis und all die Toten auf arabischer Seite, an die Mütter. Sie wurden nicht gefragt.
Bei Gründung Israels waren die Juden in der gesamten westlichen Welt nicht hoch angesehen, die Palästinänser haben bei ihren arabischen Schwestern und Brüder ebenfalls einen schlechten Stand.
Meine Meinung, wollte man den Konflikt im Westen wie im Osten wirklich lösen, all die reichen arabischen Ölstaaten zusammen mit dem Westen würden das geregelt kriegen. Wo kommen all die Waffen her. Sie werden sicher  nicht im Gazha-Streifen produziert.
Die Menschen beider Staaten werden benutzt, und mit ihnen die Regierungen.



Aus meinem Archiv 2009 - heute - zwei Jahre später werden Banken gerettet und Kinder in Armut chancenlos sich selber überlassen





In den Trümmern von Remagen aufgewachsen habe ich mir seit  frühester Kindheit Gedanken zum Krieg gemacht, ob von Staatshäuptern oder Industriellen ausgehend, ob der Krieg sich gegen den Menschen richtet oder gegen die Natur. (die letztendlich immer beide betroffen sind) Die Entwicklung der Waffen spricht nicht von Intelligenz sondern von Verblendung und Selbstverliebtheit. Mein Fazit, kein Krieg ohne Religion, Gier, Dummheit, Kurzsichtigkeit, Überheblichkeit. Kein Krieg ohne die Denkweise der Krupps, Thyssen und Quandts.... Auf allen Kontinenten unserer Erde fehlt Geld für Bildung und Nahrung, aber nirgendwo für Waffen. Still und leise wurde während der letzten Fußballweltmeisterschaft die Luftwaffe der Bundeswehr für Milliarden aufgerüstet, vor wenigen Wochen wurden wieder Milliardenbeträge bewilligt. Sind wir bereit wieder zu töten? Leid über die Menschheit zu bringen?
Wo bleibt der Aufschrei des Volkes??
Und gleichzeitig wachsen in unserem reichen Land Kinder in Armut auf, hungern, Bildung bleibt ihnen versagt, kein Geld für Kita und Ganztagsschulen. (Ein gebildetes Volk ist nicht manipulierbar) Die unteren Einkommensgruppen werden von unseren Machthabern immer höher belastet, lässt die Reichen noch reicher werden. Es ist Zeit aufzustehen, aber wer beginnt?

Neues von meiner Fünferbande






Am Bach und im Teich




Es krabbelt und summt





Pause


Kater Carlos knabbert an der Katzenminze


Unser hektischer Freund auf dem Weg zu den Walnüssen


Der Fink fliegt davon


Der Kleiber, unser täglicher Gast, vernichtete gemeinsam mit den Meisen und Spinnen die Miniermotte in der Kastanie






Vor Wintereinbruch




Am Teich, der für mich ein MUSS für den Garten ist.







Es krabbelt, fliegt und kriecht